Luftbefeuchtung in der Holzindustrie

Das Wachstum eines Baumes ist durch einen schnellen Wassertransport durch sein inneres System bedingt. So können Nährstoffe aus den Wurzeln aufgenommen und bis in die Blattspitzen verteilt werden. Holz ist von Natur aus feuchtigkeitsbindend – das bedeutet, dass es vom Feuchtigkeitsgehalt seinem Umgebungsklima beeinflusst wird. Ist dieses zu feucht, schwillt das Holz an. Ist es zu trocken, verformt es sich. Obwohl moderne Vorbereitungstechniken diese hykroskopische Eigenschaft eindämmen, bleibt sie weiterhin teilweise bestehen – auch nach der Verarbeitung.
Trockenes Umgebungsklima hat Auswirkungen wie sich lösende Verbindungen an Türrahmen, Verziehen von empfindlichen Teilen an Möbeln und Holzarbeiten, Durchscheinen von Holzverkleidungen sowie Rissbildung und Entstehung von Unebenheiten auf geschliffenen Flächen.
Durch Aufrechterhalten der richtigen Luftfeuchtigkeit kann das Entstehen dieser Probleme nach der Verarbeitung verhindert werden. Außerdem wird, während der Verarbeitung entstehender, Staub unterdrückt und eine gesunde Arbeitsumgebung im Sägewerk geschaffen.
Nutzholz und Feuchtigkeit Wird Holz keiner direkten Feuchtigkeit (z.B. Regen) ausgesetzt, entspricht sein Feuchtigkeitsgehalt dem der Umgebungsluft. Für Bearbeitungszwecke beträgt der ideale Wassergehalt des Holzes zwischen 9 und 12 %. Diese Werte entsprechen einem Feuchtigkeitsgehalt zwischen 50 und 60 % relativer Luftfeuchte und stellen so ein Gleichgewicht zwischen der Feuchtigkeit in Luft und Holz her. Räume in denen getrocknete Holzverkleidungen gelagert oder bearbeitet werden, sollten gleichermaßen künstlich befeuchtet werden – wenigstens im Winter, um Feuchtigkeitsschwankungen entgegenzuwirken und teuren Beschädigungen zu vermeiden. Die Veränderungen, denen Nutzholz unterliegt, wenn es Dampf oder trockener Luft ausgesetzt ist, sind nicht gleichmäßig, da Holz eher tangential, also entlang der Maserung, als radial, rechtwinklig zur Maserung, anschwillt. Kiefer z.B. hat ein Verhältnis von 2:1 tangential zu radial. Veränderungen der Abmessungen sowie stärkeres Verziehen von Splintholz im Vergleich zu Kernholz führen zu Verformungen und oftmals Rissbildung, wenn sich der Wassergehalt verändert. Die Anwendung zur Staubunterdrückung ist einer der wichtigsten Gründe warum sich der Kaltwasser-Sprühluftbefeuchter solch großer Beliebtheit in der Holzindustrie erfreut. Ein weiterer großer Vorteil dieses Luftbefeuchters ist sein geringer Engergieverbrauch mit einem Bruchteil an Betriebskosten verglichen mit anderen Luftbefeuchtern die Dampf erzeugen und in die Umgebung abgeben. Vertreter & Vertriebsleute in diesem Industriezweig weltweit gesucht. Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu erhalten.